Ein Wochenende voller Überraschungen!

The Post Slam

14.06.15
So! Nach einem Tag Abstand von den ganz viel verrückten Erlebnissen, bin ich nun endlich auch imstande über das letzte Wochenende meine Worte zu verlieren (hoffentlich nicht wortwörtlich, denn ich brauch sie noch). In die kurze Zeit von unserer Ankunft am Donnerstagnachmittag bis zur melancholischen Abreise am Sonntagnachmittag passt eine ganze Welt hinein. Von meiner Vorrunde bin ich fantastischerweise ins Halbfinale gehüpft, und von dort gelang mir der traumhafte Riesensprung ins Finale der deutschsprachigen U20-Poetry Slam Meisterschaften!!! Wow, da brauchte ich erst mal Zeit das zu verdauen… und musste gleichzeitig noch meinen Finaltext fertigstellen, da ich gar nicht damit gerechnet hatte so weit zu kommen. Insgesamt hatten es drei Schweizer ins Finale geschafft! (Joel Perrin, Jonas Balmer und ich)
Am besagten Tag selbst, wurde ich dann leider mit dem Startplatz Nummer Eins beglückt, was in der Slammerszene für gewöhnlich das Aus bedeutet. So auch bei mir. Aber eines kann ich sagen: ich hatte Freude daran aufzutreten, ich habs genossen, und zwar in vollen Zügen (naja, das kam dann zwar erst am nächsten Tag^^)!
An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich Jonas Balmer gratulieren, der dann einfach so cool war und sich nun neuer U20-National-Gewinner schimpfen darf! Ich gönne es dir von Herzen! 🙂

An diesem langen Wochenende habe ich Texte gehört von Herzschmerzliebeslyrik über skurrile Alltagsszenen bis hin zu humorvollen Geschichten, Texte über die Realität und Traumwelten, die sich näher stehen als gedacht, ich hörte rasante Glücksversprechen, die langverwobene Liebesgeschichte von Sonne, Mond und Erde, ein Mani Matter Lied auf „Hochdeutsch“, ich hörte Texte so schön und sanft wie Regentropfen im Haar, und welche, so nüchtern wie ein Kartonmäppchen, manche so süss wie Crystal Cola, andere so wütend und aufgebracht und weltenrettend, wie es glaube ich nur Jugendliche sein können (das ist ärgerlich, nicht?).

Um wie viele Dialoge zwischen Dichtern (denn: egal wie dicht du bist, Goethe war Dichter!), Flachwitze und (Facebook)Freunde ich reicher bin, lässt sich nur schwer zählen.
Was sich aber erzählen lässt, ist, wie alle diese Leute mich immer wieder inspirieren und mich jederzeit warmherzig Willkommen heissen. Irgendwie sind wir eben alle ein wenig aus demselben Holz geschnitzt.

Zuletzt noch ein grosses Dankeschön an das Organisationsteam von Regensburg (das uns mit Regen verschonte), danke für die lieben Worte, die Gastfreundschaft, den Applaus, das Essen, die Chancen and thanks to Marc Kelly Smith for being there and performing your texts, they were amazing!

Wer noch mehr wissen will…

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